Löhne und Honorare

Unser Ressort untersucht die Einkommensentwicklung der Filmschaffenden und bezieht gegenüber Förderern und Öffentlichkeit Stellung.

Wieviel verdienen Drehbuchautor*innen und Regisseur*innen eigentlich "unterm Strich", also wenn man ihr Einkommen auf die Zeit umrechnet, die sie an ihren Filmen arbeiten? – Zu dieser Frage hat der ARF/FDS 2019 und 2020 eine Befragung durchgeführt, um zu aussage­kräftigen Zahlen und Fakten zu kommen. An den Solothurner Filmtagen 2020 wurden die ersten Resultate präsentiert. Sie sind ernüchternd: die meisten Filmschaffenden arbeiten unter prekären Konditionen und erreichen kaum ein existenzsicherndes Auskommen. Das Ressort "Honorare & Löhne" setzt diese Kampagne fort: Ziel muss sein, faire und sozialverträgliche Vergütungen für Drehbuch und Regie zu etablieren – sowohl im Kino- wie auch im TV-Bereich.

Dazu wird der ARF/FDS

  • Richtwerte festlegen
  • sich dafür einsetzen, dass die Musterverträge verbessert werden
  • in Verhandlungen mit der SRG gehen und
  • bei den Förderstellen des Bundes und der Regionen darauf hinwirken, dass sozial unverträgliche Löhne und Honorare nicht mehr akzeptiert werden.

Darüber hinaus müssen Regelungen rund um die Nutzungsrechte, die Vertrags-Arten, die Sozialleistungen und der Altersvorsorge geklärt und transparenter gemacht werden. Und selbstverständlich wollen wir unsere Mitglieder aktiv bei der Durchsetzung ihrer Forderungen und der Einhaltung der Verträge unterstützen.

Il nostro studio del 2020 offre una visione più approfondita della situazione salariale dei cineasti (scaricare in tedesco o francese).

Verantwortlich im Vorstand für das Ressort: Irene Loebell, Lisa Blatter, Christa Capaul

Studie Löhne & Honorare (2020)

Downloads

04.01.2021 Studie zu Löhne & Honorare (2019) PDF (364 kB)

Diese Website verwendet Cookies, um sicherzustellen, dass Sie die besten Erfahrungen auf unserer Website machen können.Datenschutzerklärung